Mittwoch, 3. Februar 2010

Vogelgrippe: 100 tote Schwäne vor Rügen entdeckt

Auf den vereisten Gewässern rund um die Insel Rügen sind in der vergangenen Woche etwa 100 verendete Schwäne entdeckt worden.

Besonders vor der Westküste der Insel, im Rassower Strom, auf dem Breetzer Bodden und bei Trent seien tote Vögel aufgefunden worden, wie das Landratsamt Rügen am Freitag in Bergen bestätigte. In dem Gebiet halten sich derzeit rund 10.000 Wasservögel auf.

Viele Tiere litten wegen der lang anhaltenden Frostperioden mit immer weniger offenen Wasserstellen, Kälte und Futtermangel an Entkräftung, sagte Landrätin Kerstin Kassner (Linke). Nach Beobachtungen von Ornithologen hätten in den vergangenen Tagen bereits rund 30.000 Wasservögel das zunehmend zufrierende Gebiet verlassen.

Soweit es möglich ist, werden die toten Tiere von den vereisten Flächen geborgen. Kadaver in schwer zugänglichen Gebieten verbleiben auf dem Eis und dienen so anderen Tieren wie Seeadlern als Nahrungsquelle. Bei stichprobenartigen Untersuchungen einiger Kadaver sei bisher kein Virus H5N1, der für die Vogelgrippe verantwortliche Erreger, nachgewiesen worden, sagte Kassner.

Ein Füttern der auf dem Eis lebenden Vögel sei zwar nicht verboten. Allerdings sollte das Futter nicht in Massen auf einer Stelle ausgebracht werden, um große Ansammlungen von Schwänen zu vermeiden. So solle vorgebeugt werden, dass das möglicherweise vorhandene aviäre Influenza-Virus schnell übertragen und verbreitet werde.

Vor fast vier Jahren waren in dem Seegebiet im Bereich der Wittower Fähre die ersten an Vogelgrippe gestorbenen Schwäne entdeckt worden. Insgesamt war das Virus im Jahre 2006 bei über 700 Wildvögeln in 14 EU-Staaten nachgewiesen worden.

Quelle: Landesdienst mv/rüg

1 Kommentare:

  1. Was soll denn dieser Blödsinn?

    Tote Vögel zur Winterzeit - das ist ganz normal und hat nix mit Vogelgrippe zu tun, besonders, wenn der Winter hart ist!

    Eine solche Überschrift wectk unnütz Ängste. In Deutschland hat es selbst zu "Vogelgrippe-zeiten" keinen einzigen Todesfall aufgrund des Virus gegeben und auch die Fälle weltweit sind von der Ursache her umstritten - Vorerkrankungen wurden oft nru am Rande erwähnt, so dass dei angeblich so hohe Todesrate mit einem dicken Fragezeichen zu versehen ist. In Kambodscha gab es Antikörpertests auf das Virus und siehe da: Viele Menschne hatten Antikörper gegen die böse Vogelgrippe. Sie müssen also mit ihm in Kontakt gekommen sein oder hatten die Krankheit sogar durchgemacht. Auch dies trägt zur Relativierung der Ängste bei,die von interessierter Seite ganz bewusst geschürt wurden!

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